Paper Heart Gratis bloggen bei
myblog.de

Zum Nachdenken:

Also das sin 3 geschichten die ich echt einfach nur schrecklich finde oo könnt ya wenn ihr lust habt lesen ^^

Andy, allein zu Hause
3. April
10 Uhr

- Und was mach ich jetzt? Beten? Weinen? Mich unterm Bett verstecken vor den Ungeheuern, die in mir lauern? Nein, ich bleib einfach hier sitzen und denke nach. Ich will darüber nachdenken, warum ich hier auf meinem Bett sitze, das Jagdgewehr meines Vaters in der Hand halte und über den kühlen Lauf streiche. Er geht gern auf die Jagd - irgendein Killerinstinkt, geerbt von seinen Vorfahren, die noch im Lendenschurz durch den Kongo gelaufen sind. Ha! Was die wohl denken würden, wenn sie ihn sehen könnten, wie er in seinem dreiteiligen Anzug mit einem Speer auf die Pirsch nach einem Tiger geht?
Tiger haben es schwer heutzutage. Statt durch den Dschungel zu streifen und sich vor Jägern in dreiteiligen Lendenschürzen zu verstecken, hausen sie in Betonkäfigen mit Stahlgittern. Man könnte ja meinen, wenigstens in modernen Zoos hätten die Tiger es gut, weil sie immerhin ein paar Meter echtes Gras zum Laufen haben, aber wenn man genau hinsieht, erkennt man da diese dünnen, elektrisch geladenen Drähte. Und wenn der Tiger sich einbildet, er sei genauso ein Tiger wie die im Dschungel, von denen ihm seine Mutter erzählt hat, erinnern diese Drähte ihn schnell wieder daran, dass er ein Gefangener ist. Und bald weiß er, dass er nie mehr da raus kommt.
Ich habe diese Bettdecke noch nie leiden können. Die ist immer so klumpig, und wenn man sich draufsetzt, bleiben einem Flusen an den Kleidern hängen. Da, es geht schon wieder los - meine ganze Hose ist voll von dem Zeug. Außerdem rutscht sie mir nachts immer vom Bett, gerade wenn ich so fest schlafe, dass ich es nicht mitbekomme. Ich spüre nur irgendwie, dass mir kalt ist, oder ich träume, dass ich friere oder so.
Wenn ich jetzt so daran denke, ist mir tatsächlich ein wenig kalt, innendrin, als ob da nichts mehr ist oder als ob meine Eingeweide gefroren sind. Ich weiß noch, wie ich dieses kalte Gefühl schon mal als kleiner Junge hatte. Ich war mit Mom in einem Kaufhaus, da sind wir mit der Rolltreppe gefahren - abwärts. Ich weiß noch, wie mir leicht schwindlig wurde, als ich mich umgedreht habe, um nach oben zu sehen, wo wir hergekommen waren, und wie diese rollenden Stufen mich fasziniert haben. Als wir unten ankamen, ist ein Schnürsenkel von meinen neuen roten Tennisschuhen hängen geblieben, aber die Stufen sind einfach weitergerollt und haben mich und meinen Fuß immer näher rangezogen. Mom hat geschrien, und ich hatte wahrscheinlich Angst, denn da war auch dieses gefrorene Gefühl - als ob ich mich selbst im Fernsehn sehen würde -, als diese gleitenden Stufen erst den Schnürsenkel verschlangen und dann meinen Fuß in ihre Zähne zerren wollten. Dann kam so ein Typ angerannt und hat auf den Notknopf gedrückt. Mom hat mich rausgezogen und mir dann eine geknallt, weil ich nicht aufgepasst hatte. Ich habe nicht einmal geweint. Ich hatte nur das Gefühl, als ob ich gar nicht richtig da wäre - wie jetzt, wo ich hier auf dem Bett sitze und mir wünsche, ich wäre nirgendwo.
EIGENTLICH WILL ICH NICHT STERBEN - ABER ICH KANN DEN SCHMERZ DES LEBENS EINFACH NICHT MEHR ERTRAGEN. ICH MÖCHTE NUR, DASS DIESER SCHRECKLICHE SCHMERZ ENDLICH AUFHÖRT.
Der sitzt mir wie ein Ungeheuer im Bauch - frisst mich von innen heraus auf. Irgendwie glaube ich, das Einzige, was mich davon abhält verrückt zu werden, ist dieser schreckliche Schmerz.
Es ist niemand zu Hause - alle sind irgendwo hin. Ich bin zur Schule gegangen, aber unterwegs wusste ich plötzlich nicht mehr, wohin ich wollte und warum. Also bin ich hierher zurückgekommen, und jetzt sitze ich auf meiner klumpigen, fussligen Bettdecke, wünsche mir, ich wäre nie geboren worden, und streiche über den kühlen glatten Lauf der Schrotflinte meines Vaters. Und alles ist ganz still.
Es tut mir so Leid, was ich getan habe - so furchtbar Leid ... so -


GEFÜHLLOSE TATSACHEN

Offizieller Polizeibericht
3. April
20 Uhr 30

Offizieller Polizeibericht
Jugenddezernat

Datum: 3. April
Zeit: 18:20 Uhr
Zuständiger Beamter: Casey
Betreff: Andrew Jackson - männlich - schwarz, 17 Jahre alt
Anschrift: 2929 Ridgemont Lane
Befund: Suizid
Zustand: verstorben
Kurzbericht:
Am Morgen des 3. April brach der oben genannte Schüler zur Schule auf; etwa eine Stunde später beobachtete eine Nachbarin, dass er wieder nach Hause zurückkam. In der Schule ist er nicht gewesen. Seine Freunde hatten sich wegen Andrews starker depressiver Verstimmung in letzter Zeit mehrfach besorgt geäußert. Die ihm bekannte Rhonda Jeffries wollte um 16:05 Uhr zu ihm, um ihm die Hausaufgaben zu bringen. Andrews Mutter, die gerade mit ihrem jüngeren Sohn, den sie von der Schule abgeholt hatte, nach Hause kam, hatte noch nicht bemerkt, dass ihr Sohn nicht zur Schule gegangen war. Als er auf ihr Rufen nicht reagierte, ging Mrs Jackson nach oben, um ihn zu suchen. Sie fand ihren Sohn in seinem Zimmer. Er lag auf dem Bett mit einer tödlichen Schussverletzung am Kopf.
Polizei und Rettungsdienst wurden um 16:11 Uhr verständigt. Andrew wurde noch im Haus für tot erklärt.


WUT UND SCHMERZ

Briefe an Andy von seinen Freunden
8.-12. April

Lieber Andy,
diese blöde Beraterin hat gesagt, ich soll dir diesen bescheuerten Brief schreiben. Aber wozu eigentlich? Angeblich sollen wir uns dann besser fühlen. Aber wie können wir uns besser fühlen, wenn wir niemals verstehen warum? He, Mann, das Leben ist nicht perfekt, aber es ist das Leben! Weißt du noch, wie wir nach dem Unfall plötzlich bemerkt haben, dass wir nicht sterben würden? Trotz diesem ganzen Krach und Feuer und Tod haben wir uns angesehen und auf einmal gelächelt. Weißt du warum? Weil wir am Leben waren! Und wir waren froh darüber. Natürlich haben wir uns entsetzlich gefühlt, weil Rob gestorben war. Ich werde ihn und diese schreckliche Nacht nie, niemals vergessen. Und wir haben uns auch schuldig gefühlt - weil wir mit unserem dummen Verhalten Schuld an der Sache waren, weil wir das überlebt hatten und er gestorben war. Ich habe es geschafft mit diesen Schuldgefühlen fertig zu werden - ich komme Tag für Tag besser damit zurecht. Aber du - du hast dir immer nur wieder neue Vorwürfe gemacht. Wir haben diesen Unfall nicht ohne Grund überlebt. B.J. sagt, Gott habe Robbie oben im Himmel gebraucht und uns braucht er noch hier unten. (Du weißt ja wohl, dass B.J. in letzter Zeit ziemlich fromm geworden ist.) Ich kann das nicht beurteilen - ich weiß nur, wenn es wirklich einen Grund dafür gibt, dass wir bei diesem Unfall nicht gestorben sind, dann hast du die Sache jetzt vermasselt.
Robbies Tod war ein Unfall. Damit kann ich mich irgendwie abfinden; aber was du getan hast - das kapiere ich einfach nicht. Du machst es uns anderen ganz schön schwer. Rhonda und Keisha brechen jedesmal in Tränen aus wenn man sie ansieht. Und bei mir und B.J. ist es so, dass uns gar nichts mehr Spaß macht. Ich werde das wahrscheinlich nie verstehen. Ich weiß mein Leben wird nie mehr so sein wie früher. Ich weiß aber auch, dass der Tod nichts besser macht. Es macht alles nur noch schlimmer. Ich weiß nicht wozu ich hier bin, aber jedenfalls will ich bleiben, und ich bin mutig genug, dass ich weiterleben und es herausfinden will.
Du wirst mir fehlen, Andy, und ich werde dich niemals vergessen, aber wenn ich und Rhonda mal verheiratet sind und wir 6 Kinder haben, wirst du nicht dabei sein. Und wenn B.J. in einer Kirche vor 5000 Leuten predigt, wirst du nicht dabei sein. Und wenn Keisha ihren Doktor in Chemie gemacht hat und eine berühmte Modeschöpferin ist, um die sich alle möglichen gut aussehenden Typen reißen, wirst du auch das nicht miterleben.
Also bis später, Bruder. Grüß Romeo und Julia von mir. Sag ihnen, dass ich sie für dumm halte. Die haben den Abschlussball auch verpasst.
Dein Freund
Tyrone

Lieber Andy,
du kannst nicht tot sein. Aber ich war auf deiner Beerdigung. Ich und all die anderen. Ich habe deinen Sarg angefasst. Er war aus Holz und ganz warm, aber du kannst da nicht drin gewesen sein. Unmöglich. Ich wollte ihn aufmachen, ich wollte anklopfen und deinen Namen rufen, aber ich habe mich nicht getraut. Auf dem Friedhof musste ich immerzu denken: Alle hier sind tot ... alle hier sind tot! Tausende und tausende von Toten - Menschen die für immer gegangen sind. Und dann habe ich wirklich deinen Namen gerufen, und schließlich habe ich geweint. ich habe um dich geweint - weil du nicht bei all diesen Toten sein solltest, weil das unmöglich ist, du kannst doch nicht tot sein.
Für dich ist der Schmerz jetzt wohl vorbei. du bist dahin gegangen, wo es keine Schmerzen gibt, und das ist vielleicht auch gut so. Ich weiß es nicht. Aber der Schmerz, den du hier zurückgelassen hast, ist wie eine tiefe Wunde in unseren Herzen, die niemals wieder heilen wird. keiner versteht, warum du dein Leben beendet hast, wo du doch so viel hattest, wofür es sich zu leben lohnt. Jetzt hast dus hinter dir, und wir anderen müssen bleiben und außer unserem eigenen Schmerz auch noch deinen ertragen. Ich finde das wirklich nicht fair. Manche sagen (und versteh mich bitte nicht falsch - du weißt ja wie oft ich in die Kirche geh), na ja, sie sagen, dass es eine Sünde ist sich umzubringen, und dass du in die Hölle kommst, weil du ein Leben genommen hast, dass von Gott gegeben wurde, und dass du für niemals Vergebung erlangen wirst. Aber diese Vorstellung kann ich nicht ertragen, und deshalb hoffe ich dass Gott in deinem speziellen Fall eine Ausnahme macht und dir verzeiht. Ich hoffe, Gott versteht, dass du ein gutes Herz hattest, aber den Schmerz einfach nicht mehr aushalten konntest. (Bei deinem Mundwerk könnte es natürlich passieren, dass Gott Mitleid bekommt und dich rausschmeißt!)
Ich liebe dich. Pass auf dich auf.
Warte auf mich...
In Liebe
Keisha


 



Selbstmord - Tagebuch einer
16-Jährigen


Allein, ich
fühle mich furchtbar allein!
Ich kann mich noch nicht mal umbringen!

Jetzt bin ich hier,
nicht das es schon Strafe genug wäre das ich
noch lebe,
nein nun muss ich auch noch hier sein...
Ich bin nicht
verrückt...
Suizudal pah,
ich will nich mehr leben, na und...

wieso haben die das Recht mich zum leben zu zwingen?
Ich kann
nicht mehr, warum versteht das keiner?
Das letzte mal habe ich es
falsch gemacht, wusste ja nicht das sie mich
findet und meinen Magen
auspumpen lässt.
Und letzdte Nacht, naja...
Au!!! Mein Arm tut
immer noch weh...
All diese Narben die meinen Arm zeichnen...
Jede
einzelne von mir selbst verursacht...
aber alle relativ harmlos...

nächstes mal...nächstes mal da kriegen sie mich nicht...Da mach ich es
richtig!
Ich darf hier nichtmal meine Musik hören.
Es ist so
scheiße...
Alle Leute sind so verrückt, obwohl ich noch nicht mal weiß
ob
die Psychiater oder die "Patienten" verückter sind...
War
gerade bei so ner Psychiaterbraut die will wissen wieso ich mich killen

wollte.(Als wenn sie das was anginge...)
Aber bitte ich hab ihr
gesagt ,dass ich mich nicht killen wollt.Das es ein Unfall war.
sie
hat es natürlich nicht geglaubt...!
Wäre ja auch krank, wie kann man
sich aus Versehen die Pulsadern aufschneiden?
ich wollte immer
Psychiater werden um diese scheiß Arbeitsmethoden der Anderen zu ändern,
bis eben jetzt...
Das ist alles zuviel für mich! Erst Isa...vielleicht
ja ich machs so wie sie, die war clever erst Pulsadern auf und dann von
nem Hochhaus.Das hat mich sehr aus der Bahn geworfen...meine "letzte"
Freundin und dann sowas, aber dann die scheiße mit Jeremy, ich liebe
ihn...einfach alles an ihm!!!!
Ich heule wieder mal. Mein Essen bekomme
ich nur mit einem Plastiklöffel. Als ob ich mich mit nem Plastikmesser
killen würde!!! Die Leute hier sind eh bekloppt.Ich hab mein Messer mit
reingeschmuggelt und sie checkens nicht! KRASS!!!
Ich setze mich auf
die Fensterbank.
Gitter, glauben die das jemand so krank ist und aus
dem 2. Stock springt?
Das überlebt man ja!!!
Dort oben ein Vogel;
wie gerne würde ich tauschen...
Ich würde mein Leben dafür
geben.

Der
war gut nich *g*
Diese in "*" sprache, meine chatsucht
Dabei
grinse ich gar nicht...
Hier sind alle so krank...
Von agressiv
bis depressiv, aber da ist ja auch nur ne geringe Grenze vom Einem zum
Anderen. Schizos, Nerotiker, Borderline, Depri, Suis und noch vieles
mehr
Und eben die Psychiater...
und ich.
Der Unterschied zu
den Anderen ist, dass ich nicht krank bin.
Die denken echt ich
schlucke die pillen die sie mir geben...
nenene
Die haben mir
gerade drei pillen gegeben antidepressiva wahrscheinlich...
Ich hab
sie nicht geschluckt, brauch für heute Nacht einen klaren Kopf.
Meine
erste Nacht in einer Irrenanstallt!
Die Wochen im Krankenhaus waren
auch nich besser! Meine letzte Nacht auf Erden.
Was wohl danach kommt?
Hoffentlich nix!
Ich will keine neue chance ich will ein Ende, ein
vorbei,ein nix eben.
So wie in einer Ohnmacht, alles is weg, bis man
wieder aufwacht, naja bis auf das ich nicht mehr aufwachen werde.
Ich
will nicht mehr daran denken wieviel sich doch im letzten Jahr geändert
hat. Ich denk schon länger an Selbstmord,
aber ich hab einfach nur
drüber nachgedacht, und eben gelesen, für mein Psycholgiestudium, ich hätt
am liebsten Psychologie und Psychatrie studiert aber lieber eben
PsychoLogie.
is schon krass alles...
Es ist spät und dunkel
draußen. Ich versuchs jetzt.
Bye Bye ihr alle und wer das auch immer
lesen wird.
vielleicht sollt ich es zerreißen? nö wozu auch.
Ciao.


Scheiße! Ich habs nich geschafft! Gut das das hier gut versteckt
war, man zitter ich heftig. okay als erklärung: Es ist 1 monat vergangen.

Ich habe versucht mich um zu bringen, sie haben mich erwischt.
Nun
bin ich wieder in einem Zimmer, muss fünfmal die Woche zum Psychiater.

Das Mädel in meinem Zimmer ist nett, aber ich will keinen Kontakt,
will ihr nicht weh tun wenn ich dann endlich sterbe.
Ich rede mit
niemandem, esse nichts mehr, die psychiaterin ist schon genervt ohne ende.


Ich esse wieder.Sie haben mich für zwei Tage in "Einzelhaft"
gesteckt was mir relativ egal war, das schlimme, es gab keine fenster und
sie haben mir meine Stifte weggenommen. Nun, da ich wieder esse, darf ich
sie wieder haben.
Komisch das man so schnell bereit ist mit jemandem
zusammen zu arbeiten, wenn sie einen foltern! Meine Stifte und die Fenster
sind alles was ich hier habe...
Und das wollten sie mir nehmen.

Hab ein Gedicht geschrieben...
ich tus hier mal reinschreiben in
mein "tagebuch" wenn man das so nennen kann.

----------------------------------------------
Es wieder nicht
geschafft

Ich sitze einsam am Fenster
Durch die dicken
Gitterstäbe
schaue ich hinaus
Ein Vogel am Horizont
was würde
ich geben
um zu fliegen
fast alles
sogar mein Leben
Lautes
Geschrei
Agressive Gedanken
Depressive Charakter
Meine Arme
schmerzen
mit Narben übersäht
Letzte Nacht,
es hat wieder
nicht geklappt
doch diesmal,
ist es anders
ich bin nun hier

und falls ich noch einigermaßen klar im Kopf
wird es nicht mehr
lange sein,
denn wer einmal hier
einmal zu lang
sich sicher
sein kann
wird verückt
hällt es im Kopf nicht aus
Starre
Blicke
anders hier kaum gesehn
in sich gezogen
Sich verstecken

oder lieber verrecken?
Tränen laufen über mein Gesicht
kaum
einer hier nicht Gefühlskalt ist.
Ich kann nicht mehr
Ich will
nicht mehr
Ich habe mein Messer,
sie habens nicht gesehn
Ich
ziehe nen Schlußstrich
und werde gehen.
Ich zittere kurz
doch
dann steche ich zu
Blut überströmt schaue ich zu
Mein Leben davon
fließt
auf einmal höre ich Schritte
die Tür öffnet sich,
alles
wird schwarz.

Ich erwache
gefesselt an ein Bett
Es wieder
nicht geschafft.
Das nächste Mal
das wäre doch gelacht.
Es
wieder nicht geschafft
---------------------------------------------

Und klasse nich
wäre doch gelacht.

Ich bin nun schon
fünf monate hier. Schreibe nur noch selten, weil die psychiaterin gesagt
hat, es wäre gut zu schreiben. Man bin ich kindisch!!!
Ich rede immer
noch nicht.
Es ist schrecklich hier, immer nur Plastiklöffel, und
kartoffelbrei so nen ekliges fleisch das wie Katzenfutter aussieht und
irgend ein Gemüse.
ich würde so gerne mal wieder subway to sally, for
my pain, lacrimosa oder so hören.
Irgendwas gothicmäßiges eben, ich
krieg hier nichts davon, immerhin darf ich lesen, ich lese nur noch
Romane. Früher habe ich gerne Sachbücher gelesen z.B. von der
Psychologie.Aber mittlerweile will ich nur noch fliehen vor der
Wirklichkeit.
Ich brauch ein Messer. Mein Arm schreit danach das ich
mal reinschneide, ich will mein Blut sehen, fühlen... Ich bin nicht mal
mehr sicher ob ich noch am leben bin!
Auch ich werde langsam
Gefühlskalt. Ich weine nicht mehr, könnt aber auch daran liegen dass ich
keine Tränen mehr habe.
Ich hätt so
gerne jemanden der mich in den Arm nimmt, mich gerne hat, mich
beschützt.Ich habe lange genug gekämpft, nun laufe ich eben davon.So ist
das Leben! Hey; ich hab doch Zähne, ich könnt...Ach, ist das scheiße die
ich laber!!! Wieso erwürge ich mich nich selber oder versuche mich
umzubringen indem ich die luft anhalte.( wie es scheint ist mein Sarkasmus
noch da...wenigstens etwas!)

7 Monate schon hier! Ich hab da so
eine Idee. Ich könnt wieder reden und so tun als sei ich gesund,
vielleicht lassen sie mich dann gehen.
Es kolpfte leise an der Tür,

aber keiner erwartete das ich herein sagte ich hatte seid 6 Monaten
nichts mehr gesagt...
Loona eine nette etwas kräftigere Frau stellte
mir das Essen hin, auch in ihrem Blick sah ich das was ich jeden Tag in
jedem Gesicht sah, sie hatten mich aufgegeben...
Loona war schon an
der Tür als ich leise "Dankeschön", sagte.
Loona drehte sich um und
sah mich sehr komisch an, schließlich fragte sie:
Mädchen, bist du
krank, gehts dir nicht gut? Oder ist was passiert?"
Ich lächelte und
meinte: Nein alles okay, mir geht es gut.
Zwei Stunden später saß ich
bei der Psychobraut die mich fragte, wieso ich nun wieder sprechen würde.

Meine antwort:"Ich hatte lange Zeit zum nachdenken, und ich glaube
langsam ist es Zeit zu reden, ich muss jemandem sagen was los war, es
frisst mich sonst auf!" Psycho lächelte freudig, aber eher weil sie
glaubte mich "geknackt" zu haben als weil es mir wohl besser ging.

"Dann fang an mein Kind ich werde dir zuhören" sagte sie.
Ich
hasse es wenn man mich Kind nennt aber bitte hauptsache ich komme hier
weg.
Ich fing also an zu erzählen:" Ja also ich glaube ich möchte
erstmal erklären wieso ich mir damals die Pulsader aufgeschnitten habe..."

Ich erzählte ihr, dass kurz zuvor eine Freundin von mir sich
umgebracht hatte und mich das sehr mitgenommen hatte. Das ich unsterblich
verliebt war, diesen jemand aber nicht lieben durfte, das ich zu Hause
totale Probleme gehabt hatte und und und. Es stimmte ja auch was ich da
sagte...
Jedesmal wenn ich wieder zu ihr ging, erzählte ich ein
bisschen mehr, nach ein paar Wochen sagte ich zu ihr:" Ich glaube ich weiß
was ich mal machen möchte, wenn ich wieder hier raus bin." Sie sah mich
erwartungsvoll an.
"Ich möchte Psychologe werden, meinen sie das geht?

Ich möchte anderen helfen, denen es so ging wie mir und ihnen zeigen
wie schön alles sein kann(man bin ich eine Lügnerin)"
"Das Hängt ganz
von dir ab mein Kind!" bekam ich als Antwort.
Wenn sie gewusst hätte
das meine TodessehenSUCHT noch immer die gleiche war, und das ich einfach
eine fabelhafte Lügnerin mit einer guten Phantasie war!! Ich sitze mal
wieder auf meiner Fensterbank, ich glaube sie hat es geschluckt, mit den
anderen Mädels rede ich kaum, sie hat mich mal gefragt wieso, ich sagte zu
ihr das wenn ich mir eine Freundin hier suche und sie sich irgentwas antun
würde das es sehr schwer für mich wäre und ich deshalb erstmal auf abstand
beiben würde.
Es war okay.
Ich weiß schon wie ich mich umbringen
werde...
ich denke immer an den Tod. Es hat sich nichts geändert ich
bin fertig, ich bin ausgelaugt und ich kann, bzw. will nicht mehr...

Ich werde mir erst die Pulsadern aufschneiden und dann von was hohem
runterspringen. Wenn ich nach dem Sprung noch lebe, werde ich verbluten.
So wie Isa. Wer kommt wohl zur meiner Beerdigung, nicht viele
Wahrscheinlich, und wenn dann werden ihre Tränen nicht echt sein, selbst
meine Ma hat mich aufgegeben jedesmal wenn sie herkommt sehe ich es in
ihren Augen. Obwohl ich wieder mit ihr rede... Sie hat mich
aufgegeben...gut so dann wirds sie nicht so hart treffen...
Ich bin
nun schon seit 10 Monaten hier, bis auf Einige Wenige sind meine Narben an
meinen Armen und Beinen weg, verblaßt, meine Seele ist allerdings noch
immer voll davon.
Ich erzähle der Psychiaterin, dass ich wieder
fröhlich bin, mich immer freue wenn die Sonne aufgeht und wenn sie
untergeht freu ich mich schon auf den nächsten morgen, und so eine scheiße
eben! Dabei mochte ich den Tag nie, ich habe die Nacht schon immer geliebt
und die Sonne so weit es ging gemieden, aber Psychologisch gesehn kommt
das mit der Sonne nun mal besser...
Ich hab ihr erzählt das wenn ich
hier rauskomme ich gerne eine eigene Wohnung hätte, und einen Hund, so
einen netten Mischling oder so. Was ein Scheiß! Ich würde mir doch kein
Tier anschaffen, dass dann alleine wäre wenn ich nimma da bin.
Und das
ich gerne einen kleinen Garten hätt damit ich Blumen pflanzen könnte, die
muss doch checken das ich Lüge...
Ich habe mir überlegt wie und wann
ich es ungefähr mache, habe Loona nach dem Datum gefragt. Es ist der es
ist der 12. Mai, ich bin jetzt seit dem 29. Mai letzten Jahres hier.Ewig
lange fast ein Jahr, heftigst, ich werde wenn ich hier raus bin noch n
paar Tage leben. Ich brauche noch ein paar Dinge.Ich will mir das schönste
schwarze Samtkleid kaufen was ich finde, dazu eine schwarze Rose und eine
weiße Lilie. Dann brauche ich einen Diskman und eine CD entweder von
Lacrimosa das Lied Einsamkeit oder von For my Pain dancer in the dark oder
was von Him...mal sehen.

Der Tag ist gekommen Psycho hat gesagt
ich komme in den nächsten zwei Wochen raus, genial oder?

Heut hat
sie mir das Datum gesagt, der 5 Juni, klasse ich werde es vorraussichlich
am 8.tun. Nachts halt! Es ist die Nacht von Sonntag auf Montag...

Wusstest du das die meisten Suizide an einem Montag stattfinden? Ich
werde es also wie alle andern machen, nicht weil ich mich zum ersten mal
anpasse sondern weils einfach am besten passt.
Langsam mache ich mir
Gedanken was ich mit dem Buch hier machen soll? Ich sollte es
verbrennen...aber ich glaube ich werde es da lassen, oben auf dem Dach
oder so, für die Nachwelt, und damit Psycho sieht wie ich echt bin, und
das sie nicht schuld ist, sie ist eigentlich ganz nett, aber wie gesagt
ich bin ein Hoffnungsloser Fall...

Ich bin draußen, frei, seit
heute morgen...geniales Gefühl, es ist fünf vor zwölf. Ich sitze in der
Wohnung die mir Psycho besorgt hat, sie hat gesagt sie wird vorerst einmal
die Woche immer Mittwochs vorbei kommen.
Ich habe mein Testament
vorhin geschrieben, ich habe geschrieben das das Buch hier Lea bekommen
soll meine ex beste freundin, neben Isa, aber der kann ichs nicht mehr
vererben, leider.

Ich habe das Kleid! Es ist Himmlisch... Ich habe
es heute gekauft.Es ist ganz schwarz zum Schnüren, ewig lang. Oben eng und
unten weit mit Schlag in den Ärmeln schön is es, ich werde dazu meine
alten schwarzen Springer anziehen.

Siebter, es kommt näher, habe
meine Haare endlich wieder schwarz gefärbt. Habe die CD und den Diskman,
nehme Lacrimosa...habe mir Lippenstifft in Schwarz und Kajal gekauft, ich
will so aussehen wie damals...wenn ich es tue... man bin ich aufgeregt!!!


Es ist nun der achte, ich habe ein Gebäude gefunden, es ist ein
Parkhaus an einer Straße eher ausserhalb der Stadt circa 30 Meter hoch...

das wird reichen...
Es ist kurz vor 20,00 Uhr ich war grade die
Blumen besorgen...
Ich sitze hier nun und überlege wann ich losgehen
soll, habe mein Messer dabei, bzw. meinen Dolch. Habe meine alten Sachen
wieder. Der Dolch ist wunderschön, um den Griff ist eine Schlange und
allgemein er ist einfach toll...
So habe mich gerade angezogen. Es ist
Mitternacht, ich habe mich Blass geschminkt meine Lippen und Augen sind
schwarz...
Mein Pentagram um den Hals ebenso wie das Nietenhalsband
und das umgedrehte Kreuz, ich habe meine Ringe wieder an...und alles was
ich früher so getragen habe. Ich will wunderschön sein, das Kleid betont
meine Figur ideal, ich bin (für alle die mich nicht kennen und dieses Buch
trotzdem lesen)
Ca 1,68, habe lange schwarze haare und bin ziemlich
dürr, eben weil ich kaum was gegessen habe...naja ich bin echt ziemlich
aufgeregt wenn ich nun schon schreibe wie ich aussehe...schrecklich, was
für Müll ich labere (schreibe)
So ich gehe jetzt mal los...
Ich
sitze nun hier oben auf dem Parkhaus habe noch meinen schwarzen Mantel an,
es ist relativ kühl, die Nacht ist wunderbar, Vollmond und Sterne ohne
Ende, eine Wundervolle Nacht um zu Sterben...
So ich habe alles. Meine
Blumen und alles. Es ist 5 vor drei...
Ich mache jetzt meine Musik an,
ein Lied; mein Lied mein Todeslied...
Ich lächel mal wieder, ich habe
Angst ziemlich Angst, Todesangst eben, aber irgendwie freue ich mich, ich
ziehe das jetzt durch, ein Jahr habe ich gewartet jetzt tue ich es, nunja
wer immer das wohl lesen wird, wohl eher keiner denke ich, wahrscheinlich
findet es keiner...
Ach jetzt weiß ich nicht mehr was ich sagen
wollte..
Ciao Welt,
Bye Bye Leben...
So noch 20 Sek. ich höre
nun auf zu schreiben und gehe zum Abgrund,
ich habe es wohl nun
geschafft wie gesagt, wäre doch gelacht.





Am nächstem Tag, in der Zeitung:
Letzte Nacht schnitt sich
ein 17 Jähriges Mädchen erst die Pulsadern
auf und Sprang dann von
einem 30 Meter hohen Parkhaus,
Das Mädchen war zuvor ein Jahr wegen
mehrfachem Suizidversuch in der Jugendpsychatrie gewesen,
sie
hinterließ ein Tagebuch über dieses Jahr ihre letzten Worte waren,

"nun habe ich es endlich geschafft."

 

 


Alkohol am Steuer : Tod einer Unschuldigen


Ich ging zu einer Party,Mami;und dachte an deine Worte.
Du hattest mich gebeten, nichts zu trinken,
und so trank ich keinen Alkohol.
Ich fühlte mich ganz stolz,Mami
genauso wie du es vorhergesehen hattest.
Ich habe vor dem Fahren nicht getrunken, Mami,
auch wenn die anderen sich mokierten.
Ich weiß dass es richtig,Mami, und dass du immer recht hast.
Die Party geht langsam zu ende, Mami, und alle fahren weg.
Als ich in mein Auto stieg,Mami, wusste ich, dass ich heil nach Hause
kommen würde: aufgrund deiner Erziehung-
so verantwortungsvoll und fein.
Ich fuhr langsam an, Mami,und und bog in die Straße ein.
Aber der andere Fahrer sah mich nicht,
und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.
Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami, hörte ich den Polizisten sagen,
der andere sei betrunken.
Und ich bin diejenige, die dafür büßen muss.
Ich liege hier im Sterben,Mami,ach bitte, komm doch schnell.
Wie konnte mir das passieren?
Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.
Ringsherum ist alles voll Blut,Mami,das meiste ist von mir.
Ich höre den Arzt sagen,
Mami, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.
Ich wollte dir nur sagen,mami, ich schwöre es,
ich habe wirklich nichts getrunken.
Es waren die anderen,Mami, die haben einfach nicht nachgedacht.
Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich,Mami.
Der einzeige Unterschied ist nur : Er hat getrunken,
und ich werde sterben.
Warum trinken Menschen , Mami?
Es kann das ganze Leben ruinieren.
Ich habe jetzt starke Schmerzen,Mami, wie Messerstiche so scharf.
Der Mann,der mich angefahren hat, Mami,läuft herum,
und ich liege im Sterben.
Er guckt nur dumm.
Sag meinem Bruder, dass er nicht weinen soll,Mami.
Und Papi soll tapfer sein.
Und wenn ich dann im Himmel bin;Mami,
schreibt "Papis Mädchen" auf meinem Grabstein.
Jemand hätte es ihm sagen sollen,Mami, nicht trinken und dann
fahren.
Wenn man ihm das gesagt hätte,Mami, würd ich noch Leben.
mein Atem wird kürzer,mami, ich habe große Angst.
Bitte,weine nicht um mich,Mami.
Du warst immer da, wenn ich dich brauchte.
Ich habe nicht vor, dem Fahren getrunken,
warum bin ich diejenige, die sterben muss?

Anmerkung : Dieser Text in Gedichtsform war an der Springfield High School (Springfield,VA;USA) in Umlauf, nachdem eine Woche zuvor zwei Studenten bei einem Autounfall getötet wurden.

Unter dem Gedicht steht folgende Bitte:


JEMAND HAT SICH DIE MÜHE GEMACHT,DIESES GEDICHT ZU SCHREIBEN.SCHICK ES BITTE AN SOVIELEN MENSCHEN WIE MÖGLICH WEITER.WIR WOLLEN VERSUCHEN;ES IN DER GANZEN WELT ZU VERBREITEN,DAMIT DIE LEUTE ENDLICH BEGREIFEN WORUM ES GEHT.



ѕнаDzỳ?! існ ℓієвє dісн раѕсаℓ.. <з

.LiL' bit ab0ut meh.

x Steckbrief x
x Familie x
x Gedanken x
x Welcome to my life x

.LiL' bit t0 frienDs.

x Deliah x
x Tai x
x Tarek x
x Eva x
x cLaudia x
x PatriCk x
x shaDzy x
x cLoud x
x Other x

.LiL' bit bLubb.

x Zum.Nachdenken x
x Gedichte x

.LiL' bit from you t0 me.

x Gästebuch x